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Satzung des Turnverein Kostheim 1877 e.V.

- Fassung vom 21. März 1997 -

§ 1
Name und Sitz des Vereins

  1. Der im Jahre 1877 gegründete Verein führt den Namen "Turnverein Kostheim 1877 e.V.". Der Verein hat seinen Sitz in Mainz-Kostheim. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wiesbaden eingetragen.
  2. Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck, Aufgabe, Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstige Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Bei Wegfall dieser Zwecke gelten die Bestimmungen des § 21 Absatz 3.
  2. Zweck des Vereins ist es insbesondere, den Mitgliedern Gelegenheit und Anleitung zu geregeltem Turn-, Sport- und Spielbetrieb als Mittel der körperlichen Ertüchtigung zu geben und so den Sport zu fördern.
  3. Parteipolitische, gewerkschaftliche, konfessionelle und rassistische Bestrebungen sind ausgeschlossen.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3
Mitglieder

  1. Der Verein besteht aus :
  1. ordentlichen Mitgliedern
  2. Ehrenmitgliedern

§ 4
Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
  2. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen; bei Minderjährigen ist zum Zwecke des Einverständnisses die Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters erforderlich.
  3. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Geschäftsführende Vorstand. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages bedarf der Bestätigung des Gesamtvorstandes. Eine Verpflichtung, dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung mitzuteilen besteht nicht.
  4. Nach erfolgter Aufnahme erhält das Mitglied ein Exemplar der Vereinssatzung.

§ 5
Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
  2. Die Höhe des Beitrages bestimmt auf Vorschlag des Gesamtvorstandes die Mitgliederversammlung.
  3. Die Beiträge sind eine Bringschuld. Sie werden im voraus fällig und können nach Wahl des Mitgliedes vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich bezahlt werden.
  4. über Anträge auf Stundung, Ermäßigung oder Erlass von Beiträgen entscheidet der Gesamtvorstand.
  5. Von der Beitragszahlung befreit sind, ohne besonderen Vorstandsbeschluss, Ehrenmitglieder vom Beginn des Monats ihrer Ernennung an.
  6. Rückständige Beiträge können nach zweimaliger Mahnung beigetrieben werden.

§ 6
Stimmrecht und Wählbarkeit

  1. Die Mitglieder erlangen mit Vollendung des 16. Lebensjahres Stimmrecht in allen den Verein betreffenden Angelegenheiten.
  2. Die Wahl in den Vorstand setzt die Volljährigkeit und die Mitgliedschaft im Verein voraus.
  3. Zur übernahme eines Vereinsamtes darf niemand gezwungen werden.
  4. Jugendliche vor Vollendung des 16. Lebensjahres können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen, sind aber nicht stimmberechtigt.

§ 7
Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet
  1. mit dem Tod des Mitgliedes,
  2. durch freiwilligen Austritt,
  3. durch Streichung von der Mitgliederliste,
  4. durch Ausschluss aus dem Verein.
  1. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Geschäftsführenden Vorstand und ist nur zum Quartalsende zulässig. Dabei ist eine Kündigungsfrist von sechs Wochen einzuhalten.
  2. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages mindestens 12 Monate im Rückstand ist. Die erfolgte Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
  3. Das austretende Mitglied hat fällige Beiträge bis zum Quartalsende zu zahlen.
  4. Mit dem Austritt aus dem Verein oder dem Verlust der Mitgliedschaft enden alle Rechte aus der Mitgliedschaft gegenüber dem Verein.

§ 8
Ausschluss

  1. Der Gesamtvorstand kann den Ausschluss eines Mitgliedes beschließen
  1. bei grobem Verstoß gegen die Vereinsinteressen und die Satzung des Vereins,
  2. bei vereinsschädigendem Verhalten innerhalb und ausserhalb des Vereins,
  3. bei unehrenhaftem Betragen und bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.
  1. Für den Ausschluss müssen mindestens zwei Drittel der erschienenen Mitglieder des Gesamtvorstandes gestimmt haben.
  2. Dem Ausgeschlossenen sind auf Verlangen die Gründe der Entscheidung mittels eingeschriebenen Brief bekanntzumachen. Ihm steht das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses bzw. der Gründe beim Geschäftsführenden Vorstand eingelegt werden.
  3. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Geschäftsführende Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen.

§ 9
Vereinsorgane

  1. Organe des Vereins sind
  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
    als Geschäftsführender Vorstand oder
    als Gesamtvorstand.

§ 10
Die Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im ersten Viertel des Kalenderjahres, durch den Geschäftsführenden Vorstand einzuberufen.
  2. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich einzuladen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Werktag. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Anschrift gerichtet ist. Die Einladung kann auch durch Veröffentlichung im Vereinsmitteilungsblatt und notfalls durch Aushang in den Vereinsräumen erfolgen.
  3. Die Tagesordnung setzt der Geschäftsführende Vorstand fest.
  4. Anträge für die Mitgliederversammlung sind mindestens eine Woche vorher schriftlich beim Geschäftsführenden Vorstand einzureichen.
  5. über Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen (Dringlichkeitsanträge) und die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
    Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur dann als Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wird.

§ 11
Ausserordentliche Mitgliederversammlung

  1. Der Vorstand kann jederzeit eine ausserordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
  2. Er ist hierzu verpflichtet, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird, sowie in den Fällen des § 8 Absatz 4 der Satzung.
  3. Die ausserordentliche Mitgliederversammlung ist binnen zwei Monaten nach Eingang des Antrages durchzuführen.

§ 12
Aufgaben der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben
  1. Wahl des Gesamtvorstandes für zwei Jahre;
  2. Wahl von zwei Kassenprüfern für zwei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer haben die Pflicht die Vereinskasse, die Kassenbücher und dazugehörigen Unterlagen zu überprüfen, über die Kassenprüfung ein Protokoll zu fertigen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten;
  3. Genehmigung des vom Gesamtvorstand aufgestellten Haushaltsplanes;
  4. Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Geschäftsführenden Vorstands, des Prüfberichts der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung des Gesamtvorstandes;
  5. Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Beitrages
  6. Beschluss über Satzungsangelegenheiten und die Auflösung des Vereins;
  7. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Gesamtvorstandes:
  8. Ernennung von Ehrenmitgliedern.
  1. In Angelegenheiten, die ausschließlich in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann die Mitgliederversammlung Anregungen und Empfehlungen geben.

§ 13
Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung leitet der/die 1. Vorsitzende, bei dessen/deren Verhinderung der/die 2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein anderes Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes.
  2. Bei Wahlen ist die Leitung der Versammlung für die Dauer der Wahl des Geschäftsführenden Vorstandes und der vorhergehenden Diskussion einem von der Versammlung zu wählenden Wahlleiter oder Wahlausschuss zu übertragen.
  3. Jedes Mitglied von Vollendung des 16. Lebensjahres an ist stimmberechtigt. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
  4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
  5. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, es sei den, die Satzung schreibt eine andere Stimmenmehrheit vor.
  6. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  7. Die Abstimmung über Anträge erfolgt durch Handzeichen.
  8. Die Wahl der Vorstandsmitglieder mit Ausnahme der Abteilungsleiter, der Kassenprüfer und die Bestätigung der vom Vorstand vorgeschlagenen Beisitzer erfolgt durch Handzeichen, sofern sich nicht mindestens 10 v.H. der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder für eine schriftliche Abstimmung ausspricht. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes werden einzeln für das jeweilige Amt gewählt.
    Wahl in Abwesenheit ist zulässig, sofern die schriftliche Einverständniserklärung des zu Wählenden vorliegt.
  9. Bei der Wahl der Vorstandsmitglieder ist bei Stimmengleichheit ein zweiter Wahlgang erforderlich. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit so entscheidet das vom Wahlleiter zu ziehende Los.
  10. über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem/der 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dem/der 2. Vorsitzenden und von dem/der Schriftführer/in zu unterschreiben. Das Protokoll soll enthalten: Ort, Zeit und Dauer der Versammlung, die Zahl der stimmberechtigten und nicht-stimmberechtigen Mitglieder, die Tagesordnung, die gefassten Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut anzugeben.

§ 14
Der Vorstand

  1. Der Gesamtvorstand besteht aus:

    dem/der Ersten Vorsitzenden,
    dem/der Zweiten Vorsitzenden (Geschäftsführer/in),
    dem/der Ersten Kassierer/in (Kassenverwalter/in),
    dem/der Zweiten Kassierer/in,
    dem/der Ersten Schriftführer/in,
    dem/der Zweiten Schriftführer/in,
    dem/der Sportlichen Leiter/in,
    dem/der Jugendleiter/in,
    dem/der Leiter/in für Presse- und öffentlichkeitsarbeit
den sieben Beisitzer/innen,
den Abteilungsleitern/Abteilungsleiterinnen.
  1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Geschäftsführende Vorstand.
    Er besteht aus:

    dem/der Ersten Vorsitzenden,
    dem/der Zweiten Vorsitzenden (Geschäftsführer/in),
    dem/der Ersten Kassierer/in (Kassenverwalter/in),
    dem/der Ersten Schriftführer/in, dem/der Sportlichen Leiter/in,
    dem/der Jugendleiter/in,
    dem/der Leiter/in für Presse- und öffentlichkeitsarbeit
  2. Der Verein wird gerichtlich und aussergerichtlich durch den Geschäftsführenden Vorstand vertreten. Dieser handelt durch zwei Mitglieder, von denen ein Mitglied der/die Erste oder Zweite Vorsitzende sein muss.

§ 15
Aufgaben des Gesamtvorstandes

  1. Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der Gesamtvorstand hat im wesentlichen folgende Aufgaben:
  1. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
  2. Aufstellung eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr,
  3. die Erstellung eines Jahresberichtes,
  4. Entscheidungen über änderungen des Haushaltsplanes,
  5. Beschlussfassung über Streichung und Ausschluss von Mitgliedern,
  6. Beschlussfassung über Stundung, Ermäßigung und Erlass von Beiträgen,
  7. Schlichtung etwaiger Uneinigkeiten oder Streitigkeiten zwischen den Vereinsmitgliedern
  8. Beschlussfassung über ein Geschäfts- und Ehrenordnung.

§ 16
Amtsdauer des Gesamtvorstandes

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren neu gewählt. Nach Ablauf dieser Zeit bleibt der Vorstand im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
  2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, steht dem Vorstand das Recht zu, sich bis zur nächsten Mitgliederversammlung selbständig zu ergänzen. Erfolgt das Ausscheiden bereits im ersten Jahr der Amtszeit, ist ein Nachfolger in Angleichung an die Amtsdauer der übrigen Vorstandsmitglieder nur für ein Jahr zu wählen.
  3. Das ausscheidende Vorstandsmitglied hat die in seinem Besitz befindlichen Vereinsgegenstände sofort dem Vorstand auszuhändigen.

§ 17
Beschlussfassung des Gesamtvorstandes

  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die von dem/der Zweiten Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von dem/der Zweiten Vorsitzenden, schriftlich, mündlich oder fernmündlich einberufen werden.
  2. Die Vorstandssitzungen leitet der/die Zweite Vorsitzende, bei dessen/deren Verhinderung der/die Erste Vorsitzende.
  3. Der Vorstand entscheidet ­ ausser bei Ausschluss von Mitgliedern ­ durch Stimmenmehrheit der erschienenen Vorstandsmitglieder, d.h. zur Annahme eines Antrags sind mehr Stimmen als die Hälfte der erschienenen Vorstandsmitglieder erforderlich. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind.
  4. über sämtliche Sitzungen des Vorstandes sind Protokolle aufzunehmen, die von dem/der Schriftführer/in zu unterschreiben sind.
  5. Das Protokoll soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse mit dem Abstimmungsergebnis und die wichtigsten Besprechungspunkte enthalten.
  6. Mitteilungen des Vorstandes an die Vereinsmitglieder erfolgen durch die Vereinszeitung, durch Aushängen in den Vereinsräumen oder in anderer geeigneter Weise.

§ 18
Aufgaben des Geschäftsführenden Vorstands

  1. Der Geschäftsführende Vorstand ist für die laufenden Geschäfte und die Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Verpflichtungen dürfen nur im Rahmen des bestehenden Haushaltsplanes eingegangen werden.
  2. Im Einzelnen sind dem Geschäftsführenden Vorstand folgende Aufgaben zugewiesen:
  1. Entscheidung über die Annahme eines Aufnahmeantrages,
  2. Entgegennahme von schriftlichen Austrittserklärungen,
  3. Durchführung des Berufungsverfahrens gegen einen Ausschließungsbeschluss,
  4. Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung
  5. Festsetzen der Tagesordnung der Mitgliederversammlung,
  6. Entgegennahme von Anträgen für die Mitgliederversammlung,
  7. Leitung der Mitgliederversammlung,
  8. gerichtliche und aussergerichtliche Vertretung des Vereins.
  1. Der Geschäftsführende Vorstand ist verpflichtet, mindestens einmal im Quartal den Gesamtvorstand über die laufenden Geschäfte zu informieren.
  2. Die §§ 16 und 17 der Satzung finden sinngemäß auf den Geschäftsführenden Vorstand Anwendung.

§ 19
Ehrungen

  1. Der Vorstand kann Mitglieder, die sich um das Wohl des Vereins oder um die Förderung des Sports besonders verdient gemacht haben, durch Ehrungen auszeichnen.

§ 20
Satzungsänderung

  1. Eine änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  2. Für eine solche änderung ist die Mehrheit von drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  3. Eine vom Vorstand beabsichtigte änderung ist in vollem Wortlaut den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt zugeben.

§ 21
Auflösung des Vereines

  1. Die Auflösung des Vereines kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen. Für die Auflösung ist eine Mehrheit von vier Fünftel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Erste und der Zweite Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.
  3. Das nach der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen fällt an den Landessportbund Hessen, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke - vorzugsweise zur Förderung des Sports - zu verwenden hat. Dies gilt auch bei Wegfall der Vereinszwecke nach §2.

§ 22
Sonstiges

  1. Diese Satzung wird durch eine Geschäftsordnung sowie durch eine Ehrenordnung erweitert, die durch den Gesamtvorstand zu erarbeiten und zu beschließen sind.

Diese Satzung wurde in der vorliegenden Form auf der 120. Jahreshauptversammlung am 21. März 1997 beschlossen
und beim Amtsgericht Wiesbaden in das Vereinsregister eingetragen.



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Die Satzung des Turnverein Kostheim 1877 e.V.
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