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Erste Hochwasserschäden beseitigt


Nur zwei Wochen nach dem enormen Hochwasser haben einige Mitglieder des Turnverein Kostheim (TVK) erste Schäden auf dem vereinseigenen Sportplatz auf der Maaraue beseitigt. Direkt nach dem Rückzug des Wassers wurden die glücklicherweise nur leicht überflutete Terrasse und Räumlichkeiten des Vereins direkt mit frischem Wasser abgespritzt und gleich gesäubert. Hier konnte der Verein dann feststellen, dass er keine Schäden verzeichnen müsste.
Deutlich schlimmer waren die Schäden auf dem eigentlichen Sportplatzgelände. Das von vielen Gymnastik- und Seniorengruppen im Sommer benutzte Mehrzweckfeld aus Tartan wurde zwar ebenfalls schnell sauber gespritzt und kann bereits wieder benutzt werden. allerdings muss hier um Folgeschäden zu vermeiden noch eine Pufferzone zu der mit Schlamm überschwemmten Wiese die das Feld umschliesst geschaffen werden. Der Parkplatz wurde dank des schnellen Einsatzes des TVK-Platzwartes Herbert Christ und weiteren Helfern aus der Breitensportgruppen des Vereins ebenfalls bereits vom Schlamm befreit und ist auf wieder befahrbar. Die Leichtathleten des Vereins haben auch schon angefangen den Sand der Weitsprunggrube auszutauschen. Hier müssen per Hand über 12 Kubikmeter Sand mit Schaufel und Schubkarren entsorgt werden bevor neuer Sand eingefüllt werden kann. Auch die Hälfte des Weitsprunganlaufes wurden bereits mit dem Hochdruckreiniger gesäubert. Auch aus dem Beachvolleyballfeldesfeld muss der Sand ausgetauscht werden. Hier sind die TVK-Volleyballer mit dem Austausch von gut der zehnfachen Menge an Sand konfrontiert.
Am schwierigsten gestaltet sich jedoch die Säuberung und die Reparatur der viel benutzen Laufbahn und des Hartplatzes. Hier hat die starke Strömung des Hochwassers die rote Ascheschicht nahezu vollständig bis auf den unterbau und der Drainage der Fläche weggeschwemmt. Hier muss eine professionelle Sportplatzbaufirma den Neuaufbau der Laufbahn übernehmen was Kosten im fünfstelligen Bereich verursachen wird. Der Verein hat sich bereits hilfesuchend an den Ortsbeirat und die Stadt Wiesbaden gerichtet und hofft in dieser unverhofften Notsituation Unterstützung zu erhalten. Die ersten knapp 100 Helferstunden wurden vom Verein bereits in ehrenamtlicher Arbeit in kurzer Frist bereits absolviert doch auf die engagierten Vereinsmitglieder werden noch viele Stunden auf dem Sportplatz weiter aufräumen müssen. Die Hoffnung des über 1.800 Mitglieder des Vereins ist daher hoch Hilfe bei der finanziellen Bewältigung des Hochwasserfolgen zu erhalten. 


20.06.2013 - Raul Kaltenbach


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